BUND Markdorf

Storchennest Bischofschloss

Standort des Horstes

Position:
Ort: Markdorf - Mitte - Turm des historischen Bischofsschlosses
(47°78'N / 09°28'E)

Auf dem Schloss ist eine WebCam installiert, die das Geschehen live ins Internet überträgt.

Chronologie

2020: Es gab immer wieder Interessenten, aber kein Storchenpaar konnte sich dieses Jahr für dieses schöne Nest begeistern. Der Horst blieb leider leer.

2019: Am 17.2. kommt die Störchin in Markdorf an, der bisherige Storchenmann kommt nicht zurück. Zu ihr gesellt sich ein Zweijähriger (AV616 aus Mimmenhausen). Sie brüten ab 21. März fünf Eier aus.
Die Küken schlüpfen ab dem 23. April. Das Kleinste stirbt nach einer Woche, vermutlich hat es bei den Fütterungen mit den älteren Geschwistern nicht mithalten können. Heftige Regenfälle und empfindlich kalte Temperaturen am 20. Mai überleben die vier knapp vier Wochen alten Jungtiere nicht. Die Elternstörche verlassen daraufhin erstmal den Horst.

2018: Pünktchen kommt am 14.2. von ihrer Reise aus dem Süden zurück und trifft wieder auf Anton (AP779) der den Winter in der Region verbracht hat. Ab Anfang April werden 5 Eier gelegt, von denen eins nach wenigen Tagen zerbricht. Drei werden ausgebrütet und Anfang Mai schlüpfen drei Küken. Eins wirft die Störchin nach wenigen Tagen aus dem Nest. Zwei werden großgezogen und fliegen im Juli zum ersten Mal aus.

2017: Das unberingte Pünktchen kehrt zurück, der Storchenmann ist aber ein anderer (AP779, 3 Jahre alt vom Affenberg). Sie bebrüten 5 Eier, 4 Küken schlüpfen, 2 überleben. Sie werden "Lucky" und "Knöpfchen" genannt.

2016: Eine neue Störchin "Pünktchen" lässt sich auf dem Nest nieder. Zu ihr gesellen sich zunächst ein unberingter Storch, dann Gritlis Bruder SE694. Beide werden von Mark vertrieben. AR228, ein zweijähriger Storch aus Aulendorf darf schließlich bleiben. Zu einer Brut kommt es nicht.

2015: "Gritli" und "Mark" verlieren die gesamte Brut und verlassen das Schloss.

2014: Die Schlossstörche werden auf die Namen "Gritli" und "Mark" getauft und ziehen unter Beobachtung über die WebCam zwei Jungstörche "Nemo" und "Nino" groß. Die beiden werden flügge und verlassen das Schloss im August.

2013: Entfernung des Nestes durch die Stadtverwaltung und Neubau einer Nestunterlage in der Nähe der Ausstiegsluke. Montage einer Webcam, kein Jungstorch wird flügge.

2012: Komplettierung des vorhandenen Nestes, welches absturzgefährdet ist, und Bildung eines Geleges. 2 Jungstörche werden flügge.

2011: Frühjahr: zwei Störche finden sich auf einer zerfallenen Nestunterlage auf dem Giebel des Bischofschlosses ein. Ihrem Verhalten nach sind sie noch nicht geschlechtsreif, interessieren sich aber für diese "Nestruine".