BUND Markdorf

Beringung der Jungstörche

10. Juni 2020

Beringung der Jungstörche durch Ira

Beringung am Eisweiher: Zwei gut sechs Wochen alte muntere Störchlein stellten sich tot, als sich Ira Brzoska im Hubwagen dem Nest näherte, der Storchenvater flog weg. Die beiden haben ihre Ringe bekommen, brachten 3,5 und 2,8 kg auf die Waage, dann wurden noch die Schnäbel gereinigt. Das alles geschah unter strenger Beobachtung der Heckrinder.

Ein drittes Küken lag leblos am Nestrand. Das tote Tier bei dem die Verwesung bereits deutlich eingesetzt hatte, wurde untersucht. Es fanden sich Plastikteile, evtl. Fetzen eines Gummihandschuhs in seinem Magen. Daran ist das Tier aber nicht gestorben. Die Todesursache bleibt unklar.

Beringung am Haus im Wald in Efrizweiler: Da man den Horst mit dem Kran nicht anfahren kann, wurden die Küken nach unten geholt. wo sie beringt und gewogen wurden. Die drei Wonneproppen brachten 3200, 3750 und 3800 g auf die Waage, das deutet bei den genau sechs Wochen alten Tieren auf gute Ernährung hin.

In den sechs Storchenhorsten im Hepbacher-Leimbacher Ried wachsen derzeit ungefähr 15 junge Störche heran. Vier der Nester befinden sich auf Hochspannungsmasten, eines auf der Pappel und eines auf einem Pfahl mitten im Gebiet. Sie sind nicht erreichbar, daher wird dort nicht beringt.

Zur Übersicht