Im Bodenseeraum, im Apenvorland und in Oberschwaben sind noch viele Feuchtwiesen erhalten. Sie zählen zu den wichtigsten Brut- und Nahrungsgebieten für Wiesenvögel in Mitteleuropa. Die Rückkehr der Weißstörche als Brutvögel in unsere Landschaft zeigt das große Potenzial des Feuchtgrünlandes. Sie ist aber auch eine Herausforderung für den grenzüberschreitenden Naturschutz - auf privater und amtlicher Ebene.
Deshalb arbeiten im Interreg IIIA-Projekt "Feuchtgrünland und Storchenlebensräume zwischen Alpenrhein und Donau" Naturschützer aus vier Ländern - Lichtenstein, Schweiz, Österreich und Deutschland - eng zusammen. Von 2005 bis 2008 führen sie unter Anderem, Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der wertvollen Wiesenslebensräume und ihrer Vielzähligen Bewohner durch. Im Rahmen des Interreg IIIA-Projekts wurden vom BUND Markdorf die Flächen des NSG "Eisweihers" durch entsprechende maßnahmen ökologisch aufgewertet. Des Weiteren betreibt man Storchenmonitoring, führt Projekte zur Umweltbildung durch und es wird eine DVD, "Der Weißstorch und sein Lebensraum", sowie eine Broschüre mit dem Titel "Storchenwiesen und -weiden" produziert.