14. Februar 2019

Alles bereit für die Rückkehr der Markdorfer Störche

Von: Stefanie Nosswitz

 

Mitglieder des örtlichen BUND haben das große Storchennest auf dem Bischofsschloss wieder hergerichtet.

 


Das Storchennest auf dem Bischofsschloss wird von Willi Bochtler gereinigt. | Bild: Franz Beer

Markdorf – Der BUND Markdorf hat das Storchennest auf dem Bischofsschloss vom Dreck befreit, wie Franz Beer vom BUND mitteilt. „Wir haben verfallendes erdiges Material, altes Gras und kleine Gehölze herausgenommen", so Beer. Den Einsatz in luftiger Höhe übernimmt seit vielen Jahren ehrenamtlich Willi Bochtler. Die Nestmulde wurde gelockert und umgegraben, dann mit frischen Ästchen und Zweigen gefüllt. "Wir machen das normalerweise nicht bei Storchennestern", sagt Franz Beer. Die Störche würden ihr neues Nest auf dem alten aufbauen, sodass es immer höher werde und irgendwann herunterfalle. Dieser Vorgang soll beim Nest auf dem Bischofsschloss verhindert werden – daher die Reinigung.


Vom Dach des Bischofsschloss hat man einen Ausblick auf die Stadt. | Bild: Franz Beer

Störche könnten täglich zurückkehren

Die Rückkehr der Störche könnte täglich erfolgen, die Tiere sind nesttreu. Laut der BUND-Storchenbeauftragten Ira Brzoska kam "Pünktchen" im vergangenen Jahr am Valentinstag zurück und "Anton" dürfte sich sowieso in der Gegend aufhalten. "Wir sind gespannt, wann sie eintrudeln", so Brzoska. 2018 hat das Paar zwei Küken auf dem Bischofsschloss groß gezogen.

Erschienen im Südkurier am 15.02.2019




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