Pflege einer Streuobstwiese durch den BUND

Seit einigen Jahren betreut der Ortsverband des BUND Markdorf auch zwei Obstwiesen mit rund 130 Hochstammbäumen unterschiedlicher Sorten. Das Repertoire reicht von Boskop und Gravensteiner über Brettacher und Blauacher bis hin zu Glockenäpfeln, Birnbäumen und anderen Obstsorten. Alljährlich im Spätsommer und am Anfang des Herbstes begeben sich zahlreiche Mitglieder des BUND Markdorf und engagierte Leimbacher auf die BUND Wiesen, um dort die reifen Äpfel aufzulesen.

Nach erfolgreicher Arbeit werden die Äpfel dann meist mit Privat-PKWs mit Anhänger in die Mosterei gefahren, wo sie zu Most und Saft weiterverarbeitet werden. Außerdem gibt es neben dem normalen "Auflesealltag" auch besondere Aktionstage, an denen besonders viele Helfer aktiv werden. An solchen Haupterntetagen werden die Bäume auch geschüttelt, was zu erheblicher Auflesearbeit führt und viele Hände erfordert. Außerdem helfen einmal im Jahr zahlreiche Klassen der Leimbacher Grundschule beim Aufsammeln der vielen Äpfel.

Sind die Äpfel dann alle geerntet und verarbeitet, wird es kurzeitig etwas ruhiger auf der Apfelwiese. Doch das dauert nicht lange, denn schon bald müssen erneut Maßnahmendurchgeführt werden. Im Spätherbst und an milden Wintertagen heißt es dann erneut ran an die Arbeit, denn auch ein Obstbaum will gepflegt sein. Mit Leitern schwingt sich der BUNDler in die Höhe um den Pflegeschnitt durchzuführen. Damit ist langfristig eine erfolgreiche Ernte  garantiert. In den letzten Jahren gab es nie Grund zur Klage. Oftmals war das Erstaunen groß, dass es nach einer unglaublichen Vorjahresernte, eine ähnlich starke Folgeernte gab. Die bisher beste Ernte: ca. 20 to! So kann man aber mit Recht behaupten: "Die Arbeit hat sich gelohnt".



Das Jahresprogramm für 2019

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