Fototagebuch 09.05.2015

18:25 Ganz schön windig, oben auf dem Schlossturm.
.Und am Himmel jagt, mit Hakennase und Schlägerkappe, eine Windsbraut vorbei.
.Oder ist es ein Storchenküken?
19:00 Von diesem Wind, der hier Gritlis Brustfedern verweht, spürt man nichts im Naturschutzgebiet Eisweiher. Dort steht das Storchennest in einer Senke. Dafür ist aber die Natur im Eisweihergebiet im Vorfrühling länger den Nachfrösten ausgeliefert. Als wir hinkommen, steht der Storchenvater im Nest. Ab und zu taucht ein Köpfchen auf. Dann werden die Küken unruhig und betteln. Der Storch würgt Futter aus dem Kropf. Sie schnappen und schlucken und man kann sie zählen. Es sind drei Küken im Nest im Eisweihergebiet.
20:09 Im Hepbach-Leimbacher Ried spürt man auch nichts vom Wind. Und es gibt keine angreifenden Krähen wie hier gerade auf dem Schlossturm. Die Störche im Ried haben ihr Nest hoch oben auf einem Strommast gebaut. Einer der Altstörche steht im Nest. Aber, der Zweite ist schon im Anflug. Er löst seinen Partner ab und füttert die Küken. Es sind zwei Storchenküken im Nest im Hepbach-Leimbacher Ried.
Nachdem sie gefressen haben, setzt sich der Altstorch mit ausgebreiteten Schwingen auf seine Kinder. Es ist eine ruhige, sonnige Abendstimmung dort. Die Frösche in den Teichen veranstalten ein kleines Konzert. - Hier, am Bischofschloss, versucht Mark gerade wieder die Krähe vom Himmel zu holen.
20:36 Vielleicht halten sie das ja nur aus, weil sie sich so doll lieben :-)
20:40 Aber, auch wenn es abends immer so nett beschaulich aussieht - Hat das Nest auf dem hohen Turm, der so sehr den Unbilden des Wetters und der Krähen ausgesetzt ist, gute Zukunftsaussichten?
22:56


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