Projekte im Eisweihergebiet

Im Rahmen des Interreg IIIA-Projekts tätigt der BUND Markdorf im Zeitraum von 2005 bis 2008 auch fünf Maßnahmen im NSG/LSG "Eisweiher", die der Lebensraumverbesserung dienen.

1. Entbuschungen

Durch das Zurückdrängen der verbuschten Bereiche entstehen neue Freiflächen, die in den kommenden Jahren von den gehölzfressenden Heckrindern offen gehalten werden.
Da die Störche inmitten des Feuchtgebietes brüten, wird der Nahrungsraum für diese Zugvögel erheblich verbessert.

2. Grabenaufweitung

Durch die Grabenaufweitungen und Gewässerverbreiterungen entsteht aquatischer Lebensraum für Laub- und Grasfrosch. Gleichzeitig profitiert eine Vielzahl von Insektenarten davon. Neu geschaffene Grabenaufweitungen werten den Lebensraum des Weißstorches auf und sind für die Gesamtökologie des Gebiets wesentlich.

3. Einzäunung für den ökologischen Weidebetrieb

Um eine Beweidung mit Heckrindern im Gebiet einführen zu können, war es als erstes notwendig, einen Elektrozaun um das Weidegebiet zu bauen.

4. Beweidung mit Heckrindern

Eine Beweidung mit Heckrindern bewirkt, dass Verbuschungen zurückgedrängt werden. Außerdem steigt die Artenvielfalt und die Ufersäume der Tümpel bleiben teilweise vegetationsfrei und dienen z.B. für Bekassine als "Stocherfläche". Desweiteren wird das Gebiet durch die neue Besucherlenkung, die sich aufrund des Weidezaunes ergibt, beruhigt.

5. Errichtung eines Beobachtungsplatzes mit Infotafeln

Am Rundweg um den Eisweiher gelegen ist dieser Beobachtungspunkt, von dem aus man die weidenden Heckrinder und Pferde, sowie zahlreiche andere Lebewesen beobachten kann. Außerdem können Sie sich informieren über das Interreg IIIA-Projekt und erfahren Wissenswertes über die Flora und Fauna im Landschafts- und Naturschutzgebiet "Eisweiher" (siehe dort)



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